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Suchbegriff: Eli Lilly

Novartis-CEO Vas Narasimhan erhielt für das Jahr 2025 eine Vergütung in Höhe von 24,9 Millionen Schweizer Franken und ist damit mit einer Gehaltserhöhung von 30 % der bestbezahlte Manager der Schweiz. Der Artikel vergleicht seine Vergütung mit der anderer CEOs von Pharmaunternehmen weltweit, darunter Uğur Şahin von Biontech (287 Millionen Dollar), David Ricks von Eli Lilly (29,2 Millionen Dollar), Albert Bourla von Pfizer (24,6 Millionen Dollar) und Joaquin Duato von Johnson & Johnson (24,3 Millionen Dollar). Die Vergütung besteht größtenteils aus variablen Komponenten, die an die Unternehmensleistung, den Aktienkurs und die Schaffung von Shareholder Value gekoppelt sind. Novartis verteidigt die Vergütung mit dem Argument, dass sie die tatsächliche Geschäftsentwicklung widerspiegelt.
Der einst boomende Markt für Medikamente gegen Fettleibigkeit, insbesondere für Injektionen zur Gewichtsreduktion von Novo Nordisk und Eli Lilly, sieht sich wachsender Skepsis gegenüber, da sinkende Preise in den USA und zunehmender Wettbewerb Analysten dazu veranlassen, ihre Marktprognosen von 150 bis 200 Milliarden US-Dollar auf rund 100 Milliarden US-Dollar bis 2030 deutlich nach unten zu korrigieren. Zwar steigt die Zahl der Verschreibungen weiterhin an, doch hat sich das Tempo dramatisch verlangsamt, und die bevorstehende Welle von Tablettenformulierungen sorgt für zusätzliche Unsicherheit darüber, ob diese den Markt erweitern oder lediglich die bestehenden Injektionsverkäufe kannibalisieren werden.
Die Pharmaindustrie setzt zunehmend künstliche Intelligenz ein, um die Arzneimittelentwicklung zu beschleunigen. Dabei konzentriert sie sich eher auf die Verbesserung der Effizienz bei Prozessen wie der Planung klinischer Studien, der Erstellung behördlicher Unterlagen und der Rekrutierung von Teilnehmern als auf die Entdeckung bahnbrechender Medikamente. Große Unternehmen wie Novartis, GSK und AstraZeneca erzielen bereits erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen, da KI die Studienplanung von Wochen auf Stunden verkürzt und Millionen einspart. Während Analysten innerhalb von 1-3 Jahren mit einer messbaren Beschleunigung rechnen, hofft die Branche weiterhin auf bahnbrechende Medikamente, die in Zukunft mithilfe von KI entwickelt werden.
Peter Sartori, Fondsmanager des Templeton Growth Fund, erläutert die strategische Neuausrichtung des Fonds, darunter die Reduzierung der US-Allokation von 55 % auf 44 % aufgrund der Dollarabwertung und der Politik der Trump-Regierung, während gleichzeitig selektiv in hochwertige Technologieunternehmen wie Nvidia, Microsoft und Alphabet investiert wird, die mit dem erweiterten Value-Investing-Ansatz des Fonds im Einklang stehen.
Die Aktie von Novo Nordisk erholt sich mit einem Plus von 14 % im Januar nach der Einführung seines Wegovy-Tabletten zur Gewichtsreduktion, das die schlechte Performance des Unternehmens im letzten Jahr umkehren soll. Während Analysten sich vorsichtig optimistisch über die starken Anfangsverkäufe und das langfristige Wachstumspotenzial des Tablets äußern, bleiben Bedenken hinsichtlich der bevorstehenden Konkurrenz durch Eli Lilly, potenzieller Preiskämpfe und der Notwendigkeit neuer Pipeline-Medikamente über das Jahr 2031 hinaus bestehen. Die Aktie des Unternehmens wird im Vergleich zu ihrem Höchststand im Jahr 2024 zu historisch niedrigen Bewertungen gehandelt.
Roche meldete für 2025 einen Gewinnanstieg und erhöhte seine Dividende zum 39. Mal in Folge. Obwohl das Pharmaunternehmen die Erwartungen der Analysten knapp verfehlte, hob es seine starke Medikamentenpipeline mit zehn potenziellen neuen Medikamenten hervor, die sich in der letzten klinischen Entwicklungsphase befinden, darunter das vielversprechende Brustkrebsmedikament Giredestrant und das Adipositas-Medikament CT-388. CEO Thomas Schinecker zeigte sich zuversichtlich hinsichtlich des künftigen Wachstums und prognostizierte für 2026 ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich und ein hohes einstelliges Wachstum des Kerngewinns pro Aktie. Der Pharmabereich des Unternehmens wuchs um 9 %, während der Diagnostikbereich mit Gegenwind durch chinesische Preisreformen zu kämpfen hatte.
Roche meldete höhere Gewinne und erhöhte seine Dividende zum 39. Mal in Folge. Das Unternehmen hob dabei seine starke Pipeline mit potenziellen neuen Therapien für Erkrankungen wie Brustkrebs und Adipositas hervor, trotz Wettbewerbsherausforderungen und Währungsbelastungen.
Das Handelsblatt identifiziert sechs europäische Aktien aus dem Stoxx Europe 600 Index, die bei Analysten besonders beliebt sind, darunter das französische Ingenieurunternehmen Alten, der deutsche Online-Autohändler Auto1, das schwedische Biotech-Unternehmen Camurus und der Schweizer Pharmazie-Auftragshersteller Lonza. Diese Unternehmen bieten im Vergleich zu ihren US-Pendants günstige Bewertungen und bieten Diversifizierungsvorteile angesichts eines schwachen US-Dollars. Analysten sehen ein erhebliches Kurspotenzial von 14 % bis 32 % und geben für alle ausgewählten Aktien eine starke Kaufempfehlung ab.
Die Medikamente gegen Fettleibigkeit von Eli Lilly generieren erhebliche Umsätze und machen das Unternehmen zu einem dominierenden Akteur in der Pharmaindustrie. Der Artikel wirft jedoch die Frage auf, ob sich diese positiven Nachrichten bereits vollständig in der Aktienbewertung des Unternehmens widerspiegeln, und empfiehlt Anlegern zu prüfen, ob der aktuelle Kurs weitere Investitionen rechtfertigt.
Der Artikel befasst sich mit zehn Aktien, die den Aktienmarkt im Jahr 2025 maßgeblich beeinflusst haben, darunter der Aufstieg von Alphabet als KI-Konkurrent, die Marktdominanz von Nvidia trotz Herausforderungen, der Erfolg von Eli Lilly mit Medikamenten zur Gewichtsreduktion, die Gewinne von Fincantieri aus Schiffsaufträgen, die Fusion von Helvetia Baloise, die Governance-Skandale von Nestlé, die Zollverhandlungen von Richemont und die Schwierigkeiten von Tesla. Er hebt die Auswirkungen von Trumps Zöllen hervor und bereitet die Bühne für die Ergebnisse des Jahres 2026.

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